VDA 5: QUO VADIS?

Einblick in die Entstehung und Arbeit des VDA 5 Expertenkreises

24.01.2019: Mike Pfeiffer

Seit nun knapp 8 Jahren gibt es den VDA Band 5 „Prüfprozesseignung“ in der zweiten Auflage. An der Erstellung wirkte auch Dr.-Ing. Edgar Dietrich mit, seinerseits Gründer von Q-DAS. Ziel war es damals, die Industrie und zugehörige Anwender bei dem Nachweis der Prüfprozesseignung zu unterstützen und dabei möglichst pragmatische Ansätze und Methoden zu empfehlen.

Die Firma Q-DAS galt damals als Vorreiter, denn fast zeitgleich mit dem Erscheinen der 2. Auflage des VDA Band 5 setzte die vor acht Jahren entwickelte Version 10 der Q-DAS Software solara.MP bereits die Anforderungen und Methoden dieser Richtlinie um.

Vor diesem Zeitpunkt wurden anstelle einer Prüfprozesseignung nur Fähigkeitsanalysen analog zur MSA oder diversen Firmenrichtlinien erstellt. Die darin häufig vorkommende ARM-Methode konnte auch ohne größeren Aufwand mittels EXCEL-Tabellen durchgeführt werden. Die Teilnehmer des VDA 5 Expertenkreises beschlossen jedoch, sich komplett von der ARM-Methode zu lösen und die Berechnungen mit der ANOVA-Methode durchzuführen, da die damit erzielten Vorteile deutlich überwogen. Diese Methode gilt mittlerweile als Standard und selbst die MSA in der 4. Auflage gibt eine eindeutige Empfehlung dafür.

Die Anforderungen an die Umsetzung einer Softwarelösung für den VDA Band 5 waren sehr umfangreich. So mussten sowohl die darin beschriebenen Spezialfälle wie D-optimale Pläne, als auch die benötigte Flexibilität zum Erstellen eines individuellen Unsicherheitsbudgets gewährleistet sein. Mit den ersten Anwendern kamen schnell auch viele weitere individuelle Wünsche an die VDA 5 Funktionalitäten in solara.MP hinzu...


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