METHODEN UND WERKZEUGE FÜR DIE PRODUKT- UND PROZESSENTWICKLUNG

Lesen Sie im 2. Teil der Serie, wie aus einer Idee ein Produkt entsteht.

15.02.2019: Roman Wenig

Zahlreich sind die Legenden, in denen eine Produktidee auf einer Serviette oder einem Bierdeckel skizziert wurde und von dort ihren Siegeszug über die Produktion bis hin zum Kunden antrat.

Für die meisten Produkte und Dienstleistungen sieht dieser Weg jedoch weit weniger glorreich aus: Am Anfang stehen die Stakeholder. Das sind diejenigen Parteien, die ein Interesse am zu entwickelnden Produkt oder am zugehörigen Lebenszyklus haben, siehe auch ISO 10006:2017-11 “Quality management – Guidelines for quality management in projects”.

Diese Stakeholder stellen Forderungen an die Produkte und Dienstleistungen. Dazu gehören unter anderem auch diejenigen Forderungen, die aus der internationalen Normung hinsichtlich der Anforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem bekannt sind:

  • DIN EN ISO 9001:2015 und
  • IATF 16949:2016,

jeweils im Abschnitt 8.3 beschrieben: Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen.

Die Forderungen lassen sich gemeinhin in die Funktionen, die das Produkt erfüllen soll, untergliedern und in die sogenannten “-ilities”: Das sind Aspekte, die neben der Funktionserfüllung eine Rolle spielen. Einige der bekannteren sind: Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit, Wartbarkeit.

Spätestens ab diesem Zeitpunkt wird es unübersichtlich: Niemand jongliert mehrere Listen und die Beziehungen der Elemente beider Listen gleichzeitig im Kopf. Software muss her, welche uns hilft, den Überblick zu behalten...


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